Koordinierender Minister Verurteilt Tötung eines US-Piloten in Papua – Regierung Ordnet Fahndung nach Bewaffneter Gruppe an und Verstärkt Sicherheitsmaßnahmen
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Jakarta – Der indonesische Koordinierende Minister für Politik und Sicherheitsangelegenheiten, Djamari Chaniago, hat die tödliche Erschießung des US-amerikanischen Piloten Nicholas F. Goselin im Regierungsbezirk Yahukimo in der Provinz Papua Pegunungan (Papua-Hochland) scharf verurteilt. Die Regierung bezeichnete den Angriff als einen inakzeptablen Gewaltakt und wies die Sicherheitskräfte an, die Verantwortlichen konsequent zu verfolgen sowie die Sicherheitsmaßnahmen in Papua, insbesondere rund um die zivile Luftfahrt, weiter zu verstärken.
Der Vorfall ereignete sich am 2. Juli 2026, als ein Flugzeug der Associated Mission Aviation (AMA) unter der Führung von Nicholas F. Goselin kurz nach der Landung auf der Landepiste Balinggama im Distrikt Sobaham angegriffen wurde. Nach den Schüssen wurde das Flugzeug von der bewaffneten Gruppe in Brand gesetzt und vollständig zerstört.
Regierung Verurteilt Den Gewaltakt Mit Nachdruck
In einer offiziellen Erklärung sprach Minister Djamari Chaniago den Angehörigen von Nicholas F. Goselin sein Beileid aus und verurteilte zugleich die Schüsse sowie die Brandstiftung an dem Flugzeug, die nach Angaben der Behörden mutmaßlich von einer bewaffneten kriminellen Gruppe (KKB) verübt wurden.
Nach Ansicht des Ministers forderte der Angriff nicht nur ein Menschenleben, sondern gefährdete auch die Sicherheit der Bevölkerung in Papua und beeinträchtigte den Luftverkehr, der für viele abgelegene Bergregionen die wichtigste Lebensader darstellt.
Er betonte, dass die Täter nach geltendem Recht zur Verantwortung gezogen werden müssten und dass Gewalt gegen Zivilisten nicht geduldet werden dürfe.
Regierung Beauftragt TNI und Polizei Mit Der Verfolgung Der Täter
Die indonesische Regierung bekräftigte ihre volle Unterstützung für die Indonesischen Streitkräfte (TNI) und die Indonesische Nationalpolizei (Polri) bei der Verfolgung der mutmaßlichen Täter.
Nach Angaben des Koordinierenden Ministers wurden die Sicherheitskräfte angewiesen, entschlossen und im Einklang mit dem Gesetz vorzugehen sowie gleichzeitig den Schutz strategischer Einrichtungen, darunter Flughäfen in Papua, zu verstärken, um die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu gewährleisten.
Diese Maßnahmen gelten als besonders wichtig, da der Luftverkehr für viele abgelegene Regionen Papuas die wichtigste Verbindung für den Transport von Lebensmitteln, medizinischer Versorgung, Bildungsangeboten und anderen grundlegenden Dienstleistungen darstellt.
Koops Habema Setzt Fahndungsoperation Fort
Das Gemeinsame Einsatzkommando Habema (Koops Habema) setzt unterdessen seine Operation zur Ergreifung der bewaffneten Gruppe fort, die für den Angriff verantwortlich gemacht wird.
Zuvor war es den Einsatzkräften von Koops Habema gelungen, den Leichnam von Nicholas F. Goselin im Rahmen einer koordinierten Rettungsmission aus dem Einsatzgebiet zu bergen. Dabei kamen Bodentruppen sowie zwei Caracal-Hubschrauber zum Einsatz.
Nach Angaben des Militärs wurde die Evakuierung unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt, da sich der Tatort in schwer zugänglichem bergigem Gelände befand.
Sicherheitspräsenz in Papua Wird Weiter Ausgebaut
Im Rahmen der Reaktion der Regierung kündigte das Gemeinsame Regionale Verteidigungskommando III (Kogabwilhan III) an, zusätzliche Sicherheitskräfte in mehreren besonders gefährdeten Gebieten Papuas einzusetzen.
Ziel der Verstärkung ist es, die Bevölkerung besser zu schützen, strategisch wichtige Einrichtungen zu sichern und den sicheren Betrieb der zivilen Luftfahrt sowie öffentlicher Dienstleistungen aufrechtzuerhalten.
Darüber hinaus arbeiten die Behörden eng mit Regionalregierungen, Fluggesellschaften und weiteren zuständigen Institutionen zusammen, um Sicherheitsrisiken zu minimieren und gleichzeitig die Versorgung entlegener Gemeinden mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen sicherzustellen.
Regierung Bekräftigt Ihr Engagement Für Sicherheit Und Entwicklung In Papua
Der Vorfall verdeutlicht erneut die Bedeutung von Sicherheit als Grundlage für die langfristige Entwicklung Papuas. Die indonesische Regierung betonte, dass die strafrechtliche Verfolgung bewaffneter Gewalttäter parallel zu den Bemühungen fortgesetzt werde, Infrastrukturprojekte voranzutreiben sowie Gesundheitsversorgung, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung in der Region weiter auszubauen.
Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsbehörden, Zentralregierung, Regionalverwaltungen, traditionellen Autoritäten, religiösen Führungspersönlichkeiten und den lokalen Gemeinschaften soll ein stabileres Umfeld geschaffen werden, in dem öffentliche Dienstleistungen, wirtschaftliche Aktivitäten und regionale Entwicklung ohne Unterbrechungen stattfinden können.
Die Regierung hob außerdem hervor, dass der Schutz der zivilen Luftfahrt weiterhin höchste Priorität besitzt, da Flugverbindungen für viele abgelegene Regionen Papuas den einzigen zuverlässigen Zugang zu medizinischer Versorgung, Bildung, Logistik und weiteren grundlegenden öffentlichen Dienstleistungen darstellen.

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